Systemische Kunstarbeit

Systemische Kunsttherapie ist die Verbindung von Systemischer Psychotherapie und der Mal- und Gestaltungstherapie nach C.G.Jung.


Das systemische Weltbild berücksichtigt das Denken und Handeln in vernetzten Bezügen. Dies bedeutet, dass das Verhalten und Erleben von Menschen nur zu verstehen ist, wenn auch der Kontext, innerhalb dessen sich dies vollzieht, mitberücksichtigt wird. So achten wir in den systemischen Methoden vor allem darauf, in welche Rahmenbedingungen einzelne Klienten, bzw. ein Team eingebettet ist, welche Interaktionsebenen mit welchen Zielvorstellungen aktuell sind und mit welchen Aufträgen die BeraterIn betraut ist.
 


Der Fokus einer ressourcenorientierten Vorgangsweise mit mal- und gestaltungstherapeutischen Interventionen unterstützt diesen stärkenden Perspektivenwechsel. Die jeweilige Gestaltungsebene eröffnet weitere Handlungsmöglichkeiten, sowie eine Aktivierung der eigenen Kreativität, vor allem in der Umsetzung im Arbeitsalltag.

 

 

Inhalte & Methoden

Wir arbeiten mit mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden neben den sprachlichen Elementen, um die Dinge leichter und schneller „auf den Punkt“ zu bringen und der Bewusstwerdung von inneren Bildern und dazugehörenden Glaubenssätzen gerecht zu werden.


Zu den angewandten Interventionen gehören prozessorientierte Zielarbeit, Auftrags- und Kontextklärung, zirkuläre- und lösungsorientierte systemische Fragen, ein strategischer Therapieverlauf, Ressourcenarbeit, Reframing, die Arbeit mit Familienbrett und Skulpturen, Organigrammen und Genogrammen, Verwandlung von Blockaden, der Einsatz von Ritualen, Geschichten und Metaphern immer in Verbindung mit mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden.

 

Das bereichert das vernetzte systemische Denken im äußeren System mit den inneren Persönlichkeitsanteilen auf höchst kreative Weise. Eine unserer größten Ressourcen, die Kreativität wird dadurch ins Fließen gebracht und es passiert eine spielerische Weise Lösungen in sich zu entdecken und im Außen umzusetzen