Phase 1 - Tag 4. Das Gefühl der Leere.



Phase 1 - Tag 4.

Das Gefühl der Leere.


In den Anfängen von Krisen können wir auch mit der Inneren Leere konfrontiert sein - das ist kein schönes Gefühl und genaugenommen ist es gar kein richtiges Gefühl, sondern eher die Abwesenheit davon.

Wenn du dich innerlich leer fühlst, spürst du einerseits keine starken negativen Empfindungen (wie Trauer, Angst oder Schmerz) mehr. Genauso schwer fällt es dir jedoch, starke positive Gefühle (wie Freude, Euphorie oder Zufriedenheit) zu haben.

Du fühlst einfach nichts. Oder zumindest fast nichts.





Der Weg führt durch die Akzeptanz der Leere. Lasse sie sein und tauche durch....atme, male, tanze dich durch oder verweile in ihr.... das ist höchste Ziel in der Leere die Fülle wahrzunehmen, jedoch mitten im Krisenbeginn können wir das meist noch nicht erleben.


Deshalb fange an, häufiger innezuhalten. Einfach mal nur zu sein. Und wahrzunehmen, was gerade ist. Und Ja dazu zu sagen, zu dem was ist oder auch nicht ist.


Wenn du einen Impuls fühlst dich körperlich zu bewegen, beginnt sich auch die Leere zu bewegen…….bzw. du dich im Raum - und den nötigen Halt zu finden….

*....Und dann mache auf ein Blatt Papier einen Kreis in der Größe deiner Wahl und beginne dein Mandala der Leere zu gestalten. Übertrage Deine Leere auf den Kreis mit Bleistift, Farbstifte oder Ölkreiden, auch mit weißer Farbe, wenn das dein Gefühl ausdrückt. Und setze dann in die Mitte des Kreises ein Wort, das dir guttut. Stelle dann einen kleinen Gegenstand,  (Zündholzschachtel, Würfel, kleine Kerze darauf) der dich darstellt und platziere dich in die Mitte. Achte auf deine Gefühle, wenn du in Verbindung mit deinem Finger auf „Dich“ bleibst und nimm das Wort in deinem Herzen auf.

Stille des Weltalls Wir sind nur ein kurzer Ton im Meer des Lächelns.

Haiku